Wir laden ein!

Entrüstet euch!
Heizung, Brot und Frieden
Wir zahlen nicht für eure Kriege!

Sonnabend, 12.11.2022 10.30 h bis 12.30 h
Treffpunkt Peterstraße / LMK in Eutin
Kundgebung und Demonstrationszug

 

ver.di Regionalverband Eutin und Friedenskreis Eutin 

Flyer zur Kundgebung und Demo am 12.11.2022


Heizung, Brot und Frieden 

  • wir zahlen nicht für eure Kriege!



Der Krieg in der Ukraine ist nicht unser Krieg


 Das heißt aber nicht, dass uns das Leid der Menschen dort gleichgültig ist - auf beiden Seiten der Front. Es ist uns ebenso wenig gleichgültig wie das der Menschen im Jemen, wo auch Krieg herrscht und das schon seit vielen Jahren. Es ist uns ebenso wenig gleichgültig, wie es das Leid der Menschen im Irak war, der Menschen in Tripolis, in Jugoslawien, in Syrien, Afghanistan und wo sonst in der Welt in den letzten Jahren Krieg herrschte.

Das zutiefst menschliche Gefühl der Anteilnahme verbindet uns alle untereinander. Aber bei aller Solidarität dürfen wir unsere eigenen Interessen nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen nicht frieren! Wir wollen nicht verarmen unter explodierenden Preisen. Wir wollen nicht um unsere Arbeitsplätze und Existenzen bangen müssen. Wir wollen uns nicht Sorgen machen müssen um unsere Zukunft und die unserer Kinder.

Es wird immer deutlicher, dass diese unsere Interessen nicht identisch sind mit denen jener, die uns regieren. Für sie steht im Vordergrund, Russland zu ruinieren, wie es Außenministerin Baerbock ausdrückte, und dass die Ukraine diesen Krieg gewinnen muss, so wie Frau von der Leyen es fordert. Diese Politik wird auf unserem Rücken ausgetragen und über unsere Köpfe hinweg.“ 

(Kreishandwerkerschaft Anhalt [2]aus Dessau – Roßlau)


Gaspreise steigen z. T. von 150,- € auf über 1000,- € pro Monat

Wie soll das bei einer Rente oder Einkommen von 1200,- € bezahlt werden?


Das Energie-Embargo des Westens gegen Russland aufgrund des Krieges gegen die Ukraine ist die Ursache für die explodierenden Lebenshaltungskosten


Wem nützt die Zerstörung von Nord Stream?

Nord Stream muß repariert und mit Russland verhandelt werden für bezahlbares Gas bzw. die vorhandenen Pipelines durch Polen und Ukraine genutzt werden, damit die Energie und Lebensmittelpreise für die Menschen bezahlbar bleiben


Der Krieg gegen die Wirtschaft von Russland ruiniert unsere eigene Wirtschaft und wird Insolvenzen, Abwanderung von Unternehmen und Massenarbeitslosigkeit zur Folge haben


US-Wirtschaft blüht auf – Deutschland/EU wird deindustrialisiert!!???


  • Stoppt alle Kriege!
  • Waffenstillstand und Verhandlungen führen zum Frieden – Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg
  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sind Voraussetzung
  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt
  • 100 Mrd. für das Militär umwidmen für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Abzug der US-Atomwaffen und Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung
  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden
  • Kooperation für eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur mit Russland in Europa – nur dann ist ein wirklicher Frieden möglich



V.i.S.d.P. Andreas Wübben, ver.di-Bezirk Lübeck/Süd-Ostholstein, Holstentorplatz 1-5, 23552 Lübeck

Demo in Hamburg am 01.10.2022

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung! Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Stoppt den Krieg!
Verhandeln statt Schießen!

Wir sind mit 9 Personen stark vertreten. Der Regen hat pünktlich zur Demo aufgehört und es war eine schöne Gemeinschaftserfahrung.

Antikriegstag 01.09.2022

Ab 07.00 Uhr standen wir vor der Kaserne mit zwei großen Transparenten an der Oldenburger Straße. Wir  wurden von vielen SoldatInnen und auch anderen Autofahrenden mit unseren Transparenten gesehen. Wir wollten darauf aufmerksam machen, dass mit Militär kein Frieden zu machen ist.


Das 100.000.000.000 Spiel 

02.07.2022  Auf dem „Berliner Platz“ boten wir mit einem Infostand den BesucherInnen die Teilnahme an dem 100 Mrd. Spiel an. Dabei durften sie die 100 Mrd. der „Sonderverschuldung“ für das Militär – symbolisiert durch 10 TT-Bälle – auf andere Bereiche wie Infrastruktur, Klima, Bildung etc. verteilen. Diese Möglichkeit wurde lebhaft wahrgenommen und darüber, wieviel Geld man besser wo einsetzen sollte, sehr intensiv diskutiert. 

Fazit: Alle Teilnehmenden wollten die 100 Mrd. Steuergeld anders als für das Militär ausgeben. 

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Vorträge

Durch die Corona-Pandemie erschwert, bereiteten wir zwei Vorträge vor, die am
 21. April bzw. 6.Mai 2022 stattfanden und bei uns und unseren Gästen großen Eindruck hinterließen. 

Dr. Bernd Greiner  befasste sich im April mit dem Vorrücken der NATO auf die Territorien der ehemaligen Staaten der Sowjetunion und die Gründe, warum hier die Ukraine eine psychologisch besondere Rolle spielt. Er sprach auch über die Notwendigkeit einer guten und wertschätzenden Nachbarschaft, so wie es in der Ostpolitik Willy Brandts zum Ausdruck kam. 

Dr. Lisa Drews und Johannes Oehler, Mitglieder der ICAN-Gruppen in Hamburg und Berlin, führten die Gefahren der "modernisierten"  Atomwaffen vor Augen, die - abgesehen von technischen und menschlichen Bedienungsrisiken - darin begründet sind, dass "kleine" Atomwaffen-Einsätze  wahrscheinlicher werden. Deutschland  sollte unbedingt dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten und endlich den schon vor Jahren von allen Parteien im Bundestag geforderten Abzug der Atomwaffen aus Büchel durchsetzen. 

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 Ostermarsch 

Am Ostersamstag -16. April 2022 - haben wir erst auf dem Berliner Platz Werbung für den Ostermarsch gemacht. Dann fand um halb 12 Uhr die Auftaktkundgebung vor den "Schlossterrassen" mit Reden vom Friedenskreismitgliedern und vom Vertreter von verdi statt. Unser Marsch bei herrlichem Wetter mit ca. 40 Teilnehmenden durch die Innenstadt erregte Aufmerksamkeit. Am Friedensstein wurden noch Gedichte vorgetragen und sich ausgetauscht. 

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 Infostand zum Krieg in der Ukraine

Am 11. März 2022 verteilten wir an einem Infostand auf dem „Berliner Platz“ in Eutin unsere Stellungnahme zum erschütternden Krieg Russlands und der Ukraine und führten – auch sehr kontroverse – Gespräche. 

Stellungnahme s. unter Texte und links

40 Jahre Friedenskreis Eutin

Heute am 27. januar 2022 feierten wir  ("dank" Corona) unter freiem Himmel  am Friedensstein im Seepark mit kurzen Ansprachen, Musik und Umtrunk das Jubiläum des Vereins. Leider ist die Welt in diesen 4o Jahren nicht friedlicher geworden und der Einsatz des Friedenskreises wird weiterhin benötigt.