Ostermarsch am 30.03.2024 in Eutin

Der Friedenskreis Eutin und GewerkschafterInnen für Frieden laden ein:

Samstag, den 30.03.2024
Beginn: 11 Uhr
vor den Schlossterrassen in Eutin
Demonstration durch die Stadt
und ca. 12 Uhr feiern wir ein Friedensfest
im Seepark am Friedensstein

Gemeinsam für Frieden!
Die Welt steht buchstäblich in Flammen: Der Krieg in der Ukraine findet kein Ende. Immer weitere Konfliktherde entstehen. Andere Konflikte, wie zwischen Israel und Palästina sind erneut gewaltsam eskaliert. Die weltweiten Rüstungsausgaben haben einen nie dagewesenen Höchststand errreicht. Die Anzahl der Toten und Verletzten durch bewaffnete Konflikte ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr und die Zerstörung unseres Planeten schreitet rasant voran. Aufgrund der Spannungen zwischen den Atommächten ist die Gefahr eines apokalyptischen Atomkrieges so groß wie nie. Wir sitzen auf einem Pulverfass und die Regierenden spielen mit dem Feuer!

So darf es nicht weitergehen!
Wir benötigen eine grundlegende Abkehr von Kriegslogik und Militarisierung. Deutschland muss „friedensfähig“, nicht „kriegstüchtig“ werden! Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, sich für Verhandlungen und Diplomatie einzusetzen und dazu beizutragen, dass die Waffen endlich schweigen. In der Ukraine, in Israel und Palästina und überall sonst auf der Welt!
Statt weiter aufzurüsten muss endlich ernsthaft abgerüstet werden. Die unglaublichen Steigerungen der Rüstungsausgaben und die Erfüllung des 2%-Ziels der Nato, führen schon jetzt dazu, dass das Geld bei Bildung, Rente, Sozialleistungen und Klimaschutz fehlt.
Zudem muss sich die Bundesregierung aktiv und konsequent für ein Verbot von Atomwaffen einsetzen! Dafür ist der Abzug der US-Atombomben aus Deutschland nötig.
Deutschland muss verhindern, dass Waffen in Krisen- oder Kriegsgebiete geliefert werden, denn sie verlängern das Leid und die Not der Menschen.

Wir werden aktiv!
Gemeinsam setzen wir zu Ostern ein Zeichen für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung. Wir zeigen uns solidarisch mit allen von Kriegen und Konflikten betroffenen Menschen.

Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus  ist und bleibt für uns handlungsleitend!

Diplomatie und verhandeln – statt töten!

Sofortiger Waffenstillstand in allen Kriegen! 

Vortrag und anschließende Diskussion über 

"Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit"! 

Der Friedenskreis Eutin lädt dazu am 20.03.2024 um 19 Uhr ins „Druckwerk“ in der Bahnhofstr. 28 a in Eutin ein.

 

Es spricht Reiner Braun - (Initiative „Die Waffen nieder", ehemaliger Co-Präsident InternationalPeaceBureau) 

Deutschland muss „kriegstüchtig“ werden, erklärt Minister Pistorius. Er meint damit nicht nur die Bundeswehr, sondern die gesamte Bevölkerung. Im deutschen Grundgesetz ist allerdings ein Friedensgebot verankert. Soll Sicherheit nur noch über das Militär definiert werden und Krieg zum Normalfall werden? Eine solche Politik eskaliert internationale Konflikte und militarisiert unsere Gesellschaft immer mehr. 


Nach der von Kanzler Scholz propagierten „Zeitenwende“ wird jetzt „Kriegstüchtigkeit“ von der Gesellschaft eingefordert. Müsste nicht stattdessen der Friedenswillen und ein friedliches Miteinander der Menschen gestärkt werden? Wer in unserer Gesellschaft möchte denn „kriegstüchtig“ sein? Etwa die Jugend unseres Landes, die wieder wehrpflichtig werden soll? Wie viele wollen tatsächlich auf „Butter“ zugunsten von „Kanonen“ verzichten? 

Im Vortrag des Referenten wird es darum gehen, wie unser Land wieder friedensfähig werden und der nächste große Krieg in Europa verhindert werden kann. 

Kinofilm "Todesstaub" am 23.02.2024

Auf Einladung des Friedenskreises Eutin und verdi-Regionalvorstand wurde im kommunalen Kino "Binchen" in Eutin der Dokumentarfilm von Frieder Wagner (Regie) gezeigt.
 In diesem Film wird den schrecklichen Folgen für Mensch und Umwelt von dem Einsatz der Munition mit abgereichertem Uran durch die USA und Großbritannien im Irakkrieg und im Kosovo nachgegangen. Besonders die Bilder der sterbenden Kinder mit Mißbildungen waren schwer zu ertragen. Die Folgen werden noch über Tausende von Jahren zu spüren sein.
Das besonders Perfide ist, dass dies abgereicherte Uran ein Abfallprodukt bei der Herstellung von Brennelementen für die Kernenergie ist, welches eigentlich teuer gelagert werden müsste. Statt dessen wird daraus Waffen hergestellt, Profite generiert und die "Lagerung" erfolgt dann "ohne weitere Kosten für die Industrie" in der Umwelt.
Diese Waffen zu nutzen ist ein Kriegsverbrechen und diese Waffen müssen geächtet werden.

Infotisch am 03.02.2024 am Markt

In der Zeit von 10.30 bis ca. 12 Uhr haben wir Flyer zum Krieg im Nahen Osten verteilt. 

 Auszug aus dem Flyer:
Immer mehr ExpertInnen sprechen von Völkermord im Gazastreifen. Inzwischen klagt Südafrika vor dem Internationalen Gerichtshof wegen Völkermordes gegen Israel. Weltweit mehren sich jüdische Stimmen – auch von Holocaust-Überlebenden -, gegen eine Fortführung dieses Krieges und für die Achtung von Menschenrechten im Gazastreifen.

Es gibt auch in diesem Krieg keine militärische Lösung. Wir fordern die bedingungslose Einstellung aller Kampfhandlungen. Ebenso fordern wir die Freilassung der Geiseln.

Wir fordern unsere Regierung auf, ihre bedingungslose Parteinahme ("Staatsräson") für Israel aufzugeben und sich aktiv für einen Frieden zwischen Israel und Palästina einzusetzen, um das Leid der dort lebenden Menschen zu beenden.

Wir trauern um alle Opfer – gleich welcher
Religion/Weltanschauung oder Nationalität! 

Holocaust-Gedenktag 27.01.2024

Auf dem Friedhof  der Cap Arcona-Katastrophe in Haffkrug wurde in einer Veranstaltung mit Musik und der Aufstellung von Kerzen der Opfer des Holocaustes gedacht. Die Umgestaltung dieses Friedhofes zu einem Mahnmal ist jetzt auf einem guten Weg.

Infotisch am 02.12.2023 in der Königstraße

In der Zeit von ca. 10.30 bis 12.00 Uhr möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Im MIttelpunkt steht diesmal die Frage: Müssen wir als Gesellschaft wieder kriegstüchtig werden? Über diese Aufforderung von Verteidigungsminister Pistorius, über die Konsequenzen und Alternativen auf dem Weg zum Frieden sollen die Gedanken kreisen. Sie sind herzlich zur Diskussion eingeladen.

Historiker Jörg Wollenberg zu Gast in Eutin

am 09.11.2023 um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Hoffmann

Der Friedenskreis Eutin hat in  Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Hoffmann an diesem geschichtsträchtigen Datum den Ostholsteiner Historiker Jörg Wollenberg eingeladen, um sein neues Buch "Wer Kiew hat, kann Russland zwingen" vorzustellen. Er erinnert an Spuren verdrängter Ereignissse der deutschen und russisch-ukrainischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Damals wie heute war einer der wichtigsten Hauptkriegsschauplätze die Ukraine.

Infotisch zum Nahostkonflikt am 28.10.2023 am Markt

 Folgenden Flyer haben wir verteilt und  mit den Menschen auf dem Markt diskutiert

Aus demStatement des Netzwerk Friedenskooperative vom 11. Oktober 2023 zur Lage in Israel und Palästina 

Für ein Ende der Gewalt und eine Rückkehr zu mehr Menschlichkeit 

Das Netzwerk Friedenskooperative verurteilt den Angriff der Hamas auf die Menschen in Israel und ruft alle Akteur*innen zur Deeskalation auf. Die Bilder und Ereignisse erfüllen uns mit großer Trauer. Bereits jetzt gibt es auf beiden Seiten mehrere hundert Tote zu beklagen und in den nächsten Tagen wird diese Zahl noch weiter steigen.

Es gilt, wie für alle bewaffneten Konflikte, dass Zivilist*innen nicht angegriffen, entführt und ermordet werden dürfen. Nichts rechtfertigt diese Gewalt.

Gleichzeitig erschüttert uns die Reaktion Israels gegenüber den Palästinenser*innen, insbesondere in Gaza. Die vollständige Blockade Gazas wird katastrophale humanitäre Konsequenzen haben.

Auf Gewalt folgt immer Gewalt und somit entsteht ein Teufelskreislauf der blinden, wahllosen Rache. Die Eskalation der Gewalt führt nicht zu Frieden, sondern immer weiter fort von einem Frieden in der Region. Wir rufen dazu auf, endlich Wege zu finden, die sich immer wiederholende Gewalt zu durchbrechen. Dazu gehört auch, die Ursachen des Konfliktes sowie den Kontext klar zu benennen, um die Wurzeln des Konfliktes bearbeiten zu können.

An dieser Stelle gibt es keine politische Analyse, sondern einen Aufruf zur Menschlichkeit. Wir möchten der Entmenschlichung entgegenwirken. Denn die größten Leidtragenden sind wie immer die Zivilist*innen. Ihnen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität – in Israel und Palästina. Gerade deswegen ist es wichtig, Räume des Dialogs aufrechtzuerhalten.

Unser Standpunkt ist hierbei eindeutig: Jeder Mensch hat ein Leben in Sicherheit und Freiheit verdient. Dies ist nicht der Zeitpunkt, um das Leid der einen oder anderen Seite zu instrumentalisieren. …...

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Wie entsteht Zustimmung für Krieg?

Vortrag und Diskussion von und mit Patrik Baab
am Mittwoch 27.09.2023 um 19 Uhr im Veranstaltungsraum 

"Die Brücke", Bahnhofstr. 28a in Eutin

Auf diese Frage will der bekannte Journalist und Buchautor Patrik Baab eine Antwort geben. Eingeladen zu Vortrag und Diskussion haben ihn der ver.di-Regionalverband Eutin und der Friedenskreis Eutin.
Patrik Baab hat viele Jahre für den Saarländischen Rundfunk als Reporter gearbeitet und seit 1997 für den NDR unter anderem Fernsehbeiträge über Russland, den Balkan, Afghanistan und Polen gedreht. „Besonders gespannt sind wir auf die Erfahrungen, die unser Referent bei seinen Recherchen in der Ukraine gemacht hat“, sagt Holger Krause. Das Buch mit dem Titel "Auf beiden Seiten der Front" erscheint Anfang Oktober.“

 Der Eintritt zu der Veranstaltung ist wie immer frei, Spenden sind erwünscht. 

Milliarden für ein gutes Leben statt für Krieg und Waffen

und Hoffnung für Afghanistan 

Wir werden am Samstag, den 23.09.2023  von 10.30 bis 12 Uhr mit einem Infostand neben dem Wochenmarkt in der Königsstraße  stehen. Dort können Sie erfahren, was es für uns Menschen bedeutet, wenn weiterhin Milliarden für Waffen und Militär statt für ein gutes Leben ausgegeben werden. Außerdem werden wir wieder für den afghanischen Frauenverein sammeln. Kommen sie gerne vorbei.

Hoffnung für die Menschen in Afghanistan

Spendenprojekt Start am 26.07.2023 von 10.30 Uhr bis 13 Uhr 

auf dem Eutiner Marktplatz


Schon während des Krieges der NATO in Afghanistan hat Eutin den Menschen dort geholfen und für Brunnen gespendet. Nach 20 Jahren Tod und Zerstörung in Afghanistan schweigen jetzt wenigstens die Waffen, allerdings ist sehr viel Nothilfe für die Menschen notwendig.  Der Friedenskreis Eutin, die Regionalgruppe Eutin/Malente von „amnesty international“ und die ver.di-Regionalgruppe Eutin haben daher beschlossen, wieder einmal gemeinsam ein großes Spendenprojekt zugunsten des Afghanischen Frauenverein durchzuführen. Zum Start der Aktion wird am Mittwoch, 26. Juli, von 10.30 bis 13 Uhr ein Infostand am Rande des Eutiner Marktplatzes aufgebaut. Die Geschäftsführerin des Vereins, Christiane Ihle, wird auch anwesend sein und vor Ort über die Arbeit der humanitären Hilfsorganisation berichten. Der Frauenverein arbeitet seit 1992 für den Wiederaufbau und Frieden in Afghanistan. Mit seinen Projekten, die vorwiegend in ländlichen Gegenden liegen, werden gezielt Frauen und Kinder gefördert. Mit dem Geld aus Eutin soll die dringend benötigte medizinische Nothilfe, die der Verein in diesem vom Krieg schwer gezeichneten Land seit über 30 Jahren erfolgreich leistet, unterstützt werden.

08. Mai - Tag der Befreiung

„Von der Hoffnung“, unter diesem Motto lädt der Friedenskreis Eutin dazu ein, am 8. Mai 2023 um 18.00 Uhr in den Seepark in Eutin zu kommen. Am Friedensstein soll wie in den vergangenen Jahren an den Tag im Jahr 1945 erinnert werden, an dem der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ging.  Mit kurzen Texten und Gedichten, mit Zeugnissen von Zeitzeugen und mit Liedern vom Frieden soll vor allen Dingen an die große Hoffnung erinnert werden, die mit dem Ende der faschistischen Gewaltherrschaft aufkeimte. „ Die weltpolitische Lage, mit der wir uns heute konfrontiert sehen, kann einen schon depressiv machen“, sagt Gisela Rawald, die Vorsitzende des Friedenskreises. „Umso wichtiger ist es, die Hoffnung zu stärken, dass am Ende alles gut wird und der Einsatz für den Frieden sich lohnt“. „Dazu sollen Texte von Hans Dieter Hüsch und Fulbert Steffensky dienen“, ergänzt Wolfgang Schiller und weist darauf hin, dass alle Besucher ganz herzlich eingeladen sind zum anschließenden Austausch  von Gedanken und Meinungen. Das schließt auch und gerade Menschen ein, die anderer Meinung sind über den Weg zum Frieden.  

Ostermarsch 2023 in Eutin

Den Frieden gewinnen - nicht den Krieg!

Ca. 50 Menschen setzten ein Zeichen und zeigten sich auf dem Oster"marsch" in Eutin. Nach 3 kurzen Reden vor den Schlossterrassen zu den Themen : soziale Lage, Krieg und Klima und den Frieden zu gewinnen statt den Krieg zogen die Menschen dann mit Musik durch Eutin. Wieder im Seepark angekommmen, wurde beim Friedensstein mit heißen Getränken und Ostereiern noch miteinander gesprochen. Peter hat noch aus einer "Instruktion für den britischen Soldaten in Deutschland" von 1944 vorgelesen, wie die Deutschen von den Briten gesehen und eingeschätzt wurden. Es herrschte eine sehr gute Atmosphäre - schön, dass ihr gekommen seid!

Einladung

Welche Wege zum Frieden sind möglich?


Hintergründe und Geschichte des Ukraine-Krieges, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der USA. 

22. März 2023, 19 Uhr im Druckwerk

Bahnhofstr. 28a, 23701 Eutin


Referent: Dr. sc. phil. Stefan Bollinger

Kein weiteres Blutvergießen! Verhandeln statt schießen!

Vor einem Jahr begann der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine. Der Friedenskreis Eutin war deshalb am 25.02.2023  von 10.30 Uhr bis 12 Uhr wieder mit einem Infotisch am Markt/Ecke Peterstraße, um  für die Unterstützung von diplomatischen Initiativen für einen Waffenstillstand und Frieden zu werben und ist darüber mit den Menschen in Eutin ins Gespräch zu kommen. Das Transparent "Würde Jesus Waffen liefern" sollte für christlich gesinnte Menschen ein Anlass sein, um über Waffenlieferungen nachzudenken.

  "Weihnachtsfrieden"

der Friedenskreis Eutin hat am 17. Dezember 2022 zwischen 10.30 Uhr und 12.00 Uhr einen Infostand Ecke Peterstraße/Markt aufgebaut. Wir haben das kriegsbedingte menschliche Elend in der Ukraine zum Anlaß genommen, um über Wege zum Waffenstillstand und Frieden gerade auch zu Weihnachten ins Gespräch zu kommen. Kurze Ansprachen wurden gehalten. Wegen des sehr kalten Wetters waren Gesangeinlagen nicht möglich. Aber es wurden intensive Gespräche geführt.

Gute Aktion, aber negative Presse

Ungefähr 35 Personen haben den Reden von Holger Krause von verdi über die sozialen Folgen der Sanktionen und der Rede von Gisela Rawald über die Ursachen des Krieges und den Forderungen nach Diplomatie statt Waffen gelauscht. Sicher waren es noch mehr, da immer Menschen an dieser Stelle vorüber gingen. Danach haben wir eine Demo mit Musik durch die Innenstadt von Eutin gemacht und Aufmerksamkeit für den Frieden geschaffen. Hans-Jürgen Schulze hat in seiner Rede die Beendigung aller Kriege gefordert, um die sozial-ökologische Transformation endlich in Angriff nehmen zu können. Die leckere Kürbissuppe, die wir ausgeschenkt haben, hat dann die Menschen erwärmt und zu interessanten Gesprächen geführt.

Auszüge aus dem Flyer zur Kundgebung und Demo am 12.11.2022


Heizung, Brot und Frieden 

  • wir zahlen nicht für eure Kriege!


Der Krieg in der Ukraine ist nicht unser Krieg


 Das heißt aber nicht, dass uns das Leid der Menschen dort gleichgültig ist - auf beiden Seiten der Front. Es ist uns ebenso wenig gleichgültig wie das der Menschen im Jemen, wo auch Krieg herrscht und das schon seit vielen Jahren. Es ist uns ebenso wenig gleichgültig, wie es das Leid der Menschen im Irak war, der Menschen in Tripolis, in Jugoslawien, in Syrien, Afghanistan und wo sonst in der Welt in den letzten Jahren Krieg herrschte.

Das zutiefst menschliche Gefühl der Anteilnahme verbindet uns alle untereinander. Aber bei aller Solidarität dürfen wir unsere eigenen Interessen nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen nicht frieren! Wir wollen nicht verarmen unter explodierenden Preisen. Wir wollen nicht um unsere Arbeitsplätze und Existenzen bangen müssen. Wir wollen uns nicht Sorgen machen müssen um unsere Zukunft und die unserer Kinder.

Es wird immer deutlicher, dass diese unsere Interessen nicht identisch sind mit denen jener, die uns regieren. Für sie steht im Vordergrund, Russland zu ruinieren, wie es Außenministerin Baerbock ausdrückte, und dass die Ukraine diesen Krieg gewinnen muss, so wie Frau von der Leyen es fordert. Diese Politik wird auf unserem Rücken ausgetragen und über unsere Köpfe hinweg.“ 

(Kreishandwerkerschaft Anhalt [2]aus Dessau – Roßlau)

......

  • Stoppt alle Kriege!
  • Waffenstillstand und Verhandlungen führen zum Frieden – Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg
  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sind Voraussetzung
  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt
  • 100 Mrd. für das Militär umwidmen für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Abzug der US-Atomwaffen und Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung
  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden
  • Kooperation für eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur mit Russland in Europa – nur dann ist ein wirklicher Frieden möglich



V.i.S.d.P. Andreas Wübben, ver.di-Bezirk Lübeck/Süd-Ostholstein, Holstentorplatz 1-5, 23552 Lübeck

Demo in Hamburg am 01.10.2022

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung! Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Stoppt den Krieg!
Verhandeln statt Schießen!

Wir sind mit 9 Personen stark vertreten. Der Regen hat pünktlich zur Demo aufgehört und es war eine schöne Gemeinschaftserfahrung.

Antikriegstag 01.09.2022

Ab 07.00 Uhr standen wir vor der Kaserne mit zwei großen Transparenten an der Oldenburger Straße. Wir  wurden von vielen SoldatInnen und auch anderen Autofahrenden mit unseren Transparenten gesehen. Wir wollten darauf aufmerksam machen, dass mit Militär kein Frieden zu machen ist.

Das 100.000.000.000 Spiel 

02.07.2022  Auf dem „Berliner Platz“ boten wir mit einem Infostand den BesucherInnen die Teilnahme an dem 100 Mrd. Spiel an. Dabei durften sie die 100 Mrd. der „Sonderverschuldung“ für das Militär – symbolisiert durch 10 TT-Bälle – auf andere Bereiche wie Infrastruktur, Klima, Bildung etc. verteilen. Diese Möglichkeit wurde lebhaft wahrgenommen und darüber, wieviel Geld man besser wo einsetzen sollte, sehr intensiv diskutiert. 

Fazit: Alle Teilnehmenden wollten die 100 Mrd. Steuergeld anders als für das Militär ausgeben. 

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Vorträge

Durch die Corona-Pandemie erschwert, bereiteten wir zwei Vorträge vor, die am
 21. April bzw. 6.Mai 2022 stattfanden und bei uns und unseren Gästen großen Eindruck hinterließen. 

Dr. Bernd Greiner  befasste sich im April mit dem Vorrücken der NATO auf die Territorien der ehemaligen Staaten der Sowjetunion und die Gründe, warum hier die Ukraine eine psychologisch besondere Rolle spielt. Er sprach auch über die Notwendigkeit einer guten und wertschätzenden Nachbarschaft, so wie es in der Ostpolitik Willy Brandts zum Ausdruck kam. 

Dr. Lisa Drews und Johannes Oehler, Mitglieder der ICAN-Gruppen in Hamburg und Berlin, führten die Gefahren der "modernisierten"  Atomwaffen vor Augen, die - abgesehen von technischen und menschlichen Bedienungsrisiken - darin begründet sind, dass "kleine" Atomwaffen-Einsätze  wahrscheinlicher werden. Deutschland  sollte unbedingt dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten und endlich den schon vor Jahren von allen Parteien im Bundestag geforderten Abzug der Atomwaffen aus Büchel durchsetzen. 

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 Ostermarsch 

Am Ostersamstag -16. April 2022 - haben wir erst auf dem Berliner Platz Werbung für den Ostermarsch gemacht. Dann fand um halb 12 Uhr die Auftaktkundgebung vor den "Schlossterrassen" mit Reden vom Friedenskreismitgliedern und vom Vertreter von verdi statt. Unser Marsch bei herrlichem Wetter mit ca. 40 Teilnehmenden durch die Innenstadt erregte Aufmerksamkeit. Am Friedensstein wurden noch Gedichte vorgetragen und sich ausgetauscht. 

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 Infostand zum Krieg in der Ukraine

Am 11. März 2022 verteilten wir an einem Infostand auf dem „Berliner Platz“ in Eutin unsere Stellungnahme zum erschütternden Krieg Russlands und der Ukraine und führten – auch sehr kontroverse – Gespräche. 

Stellungnahme s. unter Texte und links

40 Jahre Friedenskreis Eutin

Heute am 27. januar 2022 feierten wir  ("dank" Corona) unter freiem Himmel  am Friedensstein im Seepark mit kurzen Ansprachen, Musik und Umtrunk das Jubiläum des Vereins. Leider ist die Welt in diesen 4o Jahren nicht friedlicher geworden und der Einsatz des Friedenskreises wird weiterhin benötigt.